Folge 01 – ACD: Kindheit und Jugend

„Es war in den frühen 60ern … Ich war ein junger Bursche damals, heißblütig und unbesonnen und bereit, mich jeder Herausforderung zu stellen …“ [BOSC]

 

Der Podcast beginnt wie angekündigt mit der Biographie Arthur Conan Doyles. Geboren am 22. Mai 1859 in eine arme irisch-katholische Familie, schauen wir uns die harten Bedingungen genauer an, unter denen Conan Doyle in einem Arbeiterviertel der schottischen Hauptstadt Edinburgh aufwächst. Wir gehen mit ihm in die Schule, es ihm zeitweise jeglichen jugendlichen Elan nimmt. Wir erforschen das Familienleben der Doyles in der Mitte des viktorianischen Zeitalters und beleuchten Verästelungen der Familie im Künstlermilieu.

Schließlich begleiten wir den jungen Arthur ins Ausland und hören von exotischen Ritualen der Eingeborenen, sportlichen Höhenflügen und gelehrten Disputationen. Zurück in Edinburgh, stoßen wir auf einen geheimnisvollen Untermieter und fragen uns, woher eigentlich Arthurs zweiteiliger Nachname stammt. Folgt uns bis ins Jahr 1876, in welchem ACD vor folgenschweren Entscheidungen und Umbrüchen steht.

Das Titelbild zeigt ACD im Alter von 4 Jahren und als Teenager mit Cricketschläger. Weitere Bilder zur Folge findet ihr weiter unten in der Gallerie. Alle gezeigten Bilder sind gemeinfrei, auf rechtlich geschütztes Material wird verlinkt.

 

Download: Dr. Doyle & Mr. Holmes – Folge 01: ACD – Kindheit und Jugend

 

Genutzte Quellen

Daniel Stashower – Sir Arthur Conan Doyle: Das Leben des Vaters von Sherlock Holmes

Jon Lellenberg, Daniel Stashower, Charles Foley – Arthur Conan Doyle: A Life in Letters

John Dickson Carr – The Life of Sir Arthur Conan Doyle

Arthur Conan Doyle – Memories and Adventures

Steven Doyle – Sherlock Holmes for Dummies

The Victorian Web

The Arthur Conan Doyle Encyclopedia

Wikipedia

Shownotes

News

Peter Calamai (1943 – 2019)

Sherlockianische Bühnenprogramme

Holmes und Watson

WinterZeit Hörspiele

Philosophy Now

Erwähnte Orte, Gebäude, Denkmäler

Edinburgh, Hauptstadt von Schottland (Vereinigtes Königreich)

Princess Street

Sherlock-Holmes-Denkmal an Conan Doyles Geburtshaus Picardy Place

Universität Edinburgh

Irische Nationalgallerie

Kathedrale von Glasgow

Hodder Place

Stonyhurst College

Universität London

Feldkirch, Vorarlberg (Österreich)

Stella Matutina

 

Erwähnte Personen

Familie Doyle

Weitere Personen

James Joyce, irischer Schriftsteller

Dr. Bryan Charles Waller, Untermieter der Familie Doyle in Edinburgh (siehe Link zu Mary Doyle)

 

Erwähnte Publikationen, Geschichten, Verlage

Der Ritterroman

The Story of a Bengal Tiger

Verlag 28 Eichen

Ulysses

Finnegan’s Wake

Sonstiges

Tawse

Cricket

Epilepsie

 

Gallerie 

File:1859-05-22-arthur-conan-doyle-birth-certificate.jpg

ACDs Geburtsurkunde aus dem schottischen Zentralregister

File:Lippincott-1894-my-first-book-juvenilia-02.jpg

Illustration für das Magazin The Idler aus dem Jahre 1893. Angefertigt durch den Künstler Sydney Cowell.

Rechtlich geschützte Fotos:

Credits

Musik: Auszüge der Barcarole von Jacques Offenbach aus der Oper Hoffmanns Erzählungen. Arrangiert, gespielt und aufgenommen von Jeremine

Übersetzungen: Angefertigt von Nils Gampert

Titelbild

 

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2 Kommentare

  1. Das in diesem verdienstvollen Beitrag erwähnte Erzählfragment „The Story of a Bengal Tiger“ / „Die Geschichte von dem Königstiger“ des 6jährigen Arthur Conan Doyle ist auf englisch und deutsch veröffentlicht im Supplementband der Doyle-Ausgabe des Verlags 28 Eichen: „Das Spukhaus“, Barnstorf 2018. Dieser Band enthält in deutschen Übersetzungen neben dem Einakter „Waterloo“, Vorstudien zu bekannten Erzählungen, den kürzeren der für Doyle wichtigen politischen Schriften und originalsprachigen Auszügen aus dem Gedichtschaffen die bislang erste original auf deutsch verfaßte Würdigung des Prosaouvres. Doyle hat ja keineswegs nur die Sherlock-Holmes-Geschichten geschrieben, sondern ebenso interessante Romane und Erzählungen unterschiedlichster Thematik. Der Sherlock-Holmes-Block beträgt insgesamt etwa ein Fünftel eines reichhaltigen, noch längst nicht gebührend wahrgenommenen Schaffens (neun von 44 bzw. 45 Bänden der jetzt abgeschlossenen Reihe des Verlags 28 Eichen.)

    • Dr. Doyle und Mr. Holmes

      Sehr geehrter Herr Bungert,

      recht herzlichen Dank für Ihr freundliches Lob unseres Programms und Ihren Hinweis auf die Publikation aus dem Verlag Herrn Dr. Spittels, die auch wir in der Tat allen Interessentinnen und Interessenten als ausgezeichnete Orientierungshilfe ans Herz legen wollen. Ich gebe Ihnen dabei absolut recht, dass Conan Doyle abseits seiner Detektivgeschichten bei uns bisher nur unzureichend wahrgenommen wurde. Mit unserem Podcast wollen wir uns nicht zuletzt auch hinter Projekten wie dem Ihren einreihen, um einen Beitrag zu leisten.

      Mit den besten Grüßen,

      Nils Gampert

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